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Herzlich Willkommen bei der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmer-organisationen (ACA) Rheinland-Pfalz! 

 

 Wir, die ACA, sind ein Sprachrohr christlicher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, das seine Mitglieder in die demokratisch gewählten Organe der Krankenkassen, Rentenversicherungsanstalten, Handwerks-, Industrie- und Handelskammern entsendet, oder dessen Mitglieder Mandate als Versichertenälteste, ehrenamtliche Richter in den Sozial- und Arbeitsgerichten in Rheinland- Pfalz wahrnehmen. 

Die Mitglieder gestalten somit im Alltag auf der Basis der katholischen Soziallehre Sozialpolitik in Rheinland-Pfalz mit.

 

ACA-Mandatsträgertreffen 2.6.2019 in Urmitz am Rhein 
Bei schönem Wetter und herrlichem Blick auf den Rhein trafen sich die ehrenamtlich tätigen ACA-Mandatsträger zum gemütlichen Beisammensein und Informationsaustausch:
Unter ihnen ehrenamtlich tätige Rentenversichertenberater, Sozialrichter und Mitglieder in den Widerspruchsausschüssen der Krankenkassen
 
Text und Fotos: Martin Plail, Landesvorsitzender der ACA Rheinland-Pfalz

Kosten der Pandemie nicht auf dem Rücken der Versicherten abladen

Mit der Entscheidung des Bundeskabinetts zur Einhaltung der Sozialgarantie werden die gesundheitsbedingten Kosten der Corona-Pandemie zu 2/3 auf die Versicherten abgewälzt. „Die Aussage von Minister Spahn, dass alle Kosten der Corona-Pandemie gesamtgesellschaftlich finanziert werden, wird zu einer Luftnummer“, so Hannes Kreller, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA). „Jetzt werden die Beiträge der gesetzlich Versicherten für die Finanzierungslücken im Haushalt der Bundesregierung herangezogen.“ „Dieser massive Eingriff in die Selbstverwaltungsautonomie der gesetzlichen Krankenkassen sei nicht hinnehmbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Planung der Bundesregierung wird mit einer Finanzierungslücke von 16,6 Mrd. Euro im Gesundheitssystem gerechnet. Davon wird aus Steuermitteln nur ein Anteil von fünf Milliarden Euro abgedeckt. Die wesentliche Last tragen die gesetzlich Versicherten über ihre Krankenkassen. Acht Milliarden Euro sollen aus den aus Beiträgen gebildeten Rücklagen der Krankenkassenfinanziert werden. Vorgesehen ist, dass weitere Finanzierungsbeträge durch eine Erhöhung der Zusatzbeiträge abgedeckt werden. Ursprünglich festgelegt wurde hingegen, dass nach der „Sozialgarantie“ der Gesamtbeitrag zur Sozialversicherung im Jahr 2021 nicht über 40 Prozentsteigen darf. Damit sind zukünftige gesellschaftliche Konflikte zu erwarten, da mit weiteren Ausgabensteigerungen der Krankenkassen zu rechnen ist. Es ist zu befürchten, dass diese Zusatzkosten durch Leistungskürzungen minimiert werden.


Diese Finanzierungspläne und der Eingriff in die Selbstverwaltung der Krankenkassen wird von der ACA abgelehnt. „Damit werden die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen zur Kasse gebeten und die Soziale Selbstverwaltung beschädigt“, so Hannes Kreller. Die ACA fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, wesentliche Nachbesserungen des Entwurfs vorzunehmen. Gefordert ist ein ausreichender Bundeszuschuss. Auf einen Eingriff in die Rücklagen und eine Erhöhung der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zu verzichten. Erwartet wird, dass die gesundheitlichen Kosten der Pandemie von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden.

Die ACA ist ein Zusammenschluss von drei christlichen Verbänden. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands, das Kolpingwerk Deutschland und der Bundesverband der Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) engagieren sich in der Sozialen Selbstverwaltung der Krankenkassen, der Berufsgenossenschaften und der Deutschen Rentenversicherung. Mandatsträger der ACA sind in den Gremien von 26 Sozialversicherungsträgern engagiert.

Kontakt:
Hannes Kreller
ACA Bundesvorsitzender
kreller.h@t-online.de
mobil: 0171 4141616

 Der Präsident des Landessozialgerichts kommt zur ACA-Landesdelegiertenversammlung Rheinland-Pfalz am 21.März 2020 in Mainz 

 Achtung Corona-Virus!

Die Veranstaltung ist abgesagt. Neuer Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben. Wir bitten um Verständnis.

48% der Rheinland-Pfälzer sind ehrenamtlich tätig. -  An die 100 Kolping-und KAB-Mitglieder aus Rheinland-Pfalz sind ehrenamtlich in der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung engagiert, sind Rentenversichertenberater, Mitglieder in den Schulausschüssen oder Sozial-und Arbeitsrichter.

 

24 Kolping-und KAB-Mitglieder davon sind als ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter an den Sozialgerichten in Rheinland-Pfalz tätig. Weitere vier sind Sozialrichterin und Sozialrichter am Landessozialgericht in Mainz. - Sie alle sind wichtiger Bestandteil der Rechtsprechung und sollen so zu wirklichkeits-und realitätsnahen Urteilen beitragen.

 

Dr.Werner Follmann, der Präsident des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz, spricht in der Versammlung zum Thema: „Aufgaben und Strukturen der Sozialgerichtsbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter“.

 

Die Landesdelegiertenversammlung der ACA Rheinland-Pfalz findet am Samstag, 21.März, zwischen 10-12 Uhr im Kolpinghaus Mainz,  Holzstraße 19
55116 Mainz statt.

 

Wir laden herzlich zu dieser Veranstaltung ein (Der Eintritt ist frei).

 

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Selbstverwaltung stärken, nicht schwächen

Mainz: Delegiertenversammlung der ACA Rheinland-Pfalz – VdEK-Vorsitzender Uwe Klemens würdigt Engagement in der Selbstverwaltung - Andreas Luce neuer Landesgeschäftsführer

 

Mainz / Kaiserslautern (14.03.2019 / aca­_tb) - Die soziale Selbstverwaltung müsse gestärkt, werden. Den Versuchen der Politik, namentlich des Gesundheitsministers Jens Spahn, die Kompetenzen und Entscheidungsmöglichkeiten der Selbstverwaltungsorgane in der Gesetzlichen Krankenversicherung einzuschränken, müsse entgegengetreten werden, meinte Uwe Klemens (München), Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen in Deutschland und alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes, in Mainz vor der Landesdelegiertenversammlung der ACA, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen in Rheinland-Pfalz. „Im Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sind 200 Änderungsanträge enthalten, die es u.a. dem Gesundheitsminister in Zukunft erlauben sollen, neue Therapien und Behandlungen notfalls per Rechtsverordnung durchsetzen zu können. Sollte dies so beschlossen werden, würde die Autonomie der GKV-Selbstverwaltung empfindlich beschnitten und in Frage gestellt werden“, kritisierte Klemens. Das Bundesgesundheitsministerium wolle künftig selbst nach Fristablauf ohne wissenschaftliche Kriterien neue Leistungen zulassen. Bisher entscheide darüber der Gemeinsame Bundesausschuss, in dem Krankenkassen und Organisationen der Leistungserbringer, der Ärzte und Krankenhäuser, vertreten sind. „Stärkung der Selbstverwaltung, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, sieht anders aus“, so Klemens.

Hintergrund seiner Aussagen ist u.a. eine Untersuchung über das Engagement von Selbstverwaltern im Verband der Ersatzkassen, deren Ergebnisse auch auf Mandatsträger, z.B. im AOK-System, übertragbar sein dürften. Danach bringen im Ehrenamt arbeitende Frauen und Männer monatlich 23 Stunden Zeit auf für ihr Mandat. Dahinter stünde eine hohe Motivation, die sich aus wertefundierten Überzeugungen herleite: Solidarität, soziale Gerechtigkeit, soziales Engagement im Bewusstsein der Würde jedes Menschen. Persönliche Schwerpunkte der Selbstverwalter seien die Beratung und Unterstützung von Versicherten, die Sicherung und Weiterentwicklung der sozialen Systeme, der Aufbau einer hochwertigen Versorgung, die Förderung von Gesundheitsschutz und Prävention. Ein wichtiger Grund für das eigene Engagement in der sozialen Selbstverwaltung sei für viele Engagierte die Möglichkeit, demokratische Gesellschaft mitzugestalten. „Selbstverwaltung ist wichtiger und legitimer Ort von Demokratie. Wer sie schwächt, schwächt auch eine demokratische Struktur unseres Gemeinwesens.“

Martin Plail (Bitburg, Kolpingwerk Trier), Landesvorsitzender der ACA, dankte dem Referenten herzlich. Er habe gezeigt, wie wichtig gerade heute Selbstverwaltung sei, in einer Zeit, in der demokratische Prinzipien und Strukturen immer stärker, v.a. von rechts, in Frage gestellt würden. Die Mitgliedsverbände der ACA, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Kolpingwerk, sähen es als grundlegende Aufgabe an, die demokratischen Kräfte in unserer Gesellschaft gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen, z.B. den Gewerkschaften, zu stärken. Ein herzliches Dankschön richtete der Landesvorsitzende an die fast 100 Mandatsträger in den Verwaltungsräten der DRV Rheinland-Pfalz, der AOK Rheinland-Pfalz / Saarland, der IKK Südwest und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Er dankte den Mitgliedern in den Widerspruchsausschüssen der Kassen ebenso, wie den Versichertenberater/innen und ehrenamtlichen Richtern der Sozial- und Arbeitsgerichte für ihre oft zu wenig wahrgenommene und wertgeschätzte Arbeit.

 

Martin Plail dankte herzlich dem aus dem Amt des Landesgeschäftsführers ausscheidenden Martin Mohr (KAB Limburg). Er habe zuverlässig und mit Leidenschaft für die Sache der ACA auf Landes- wie Bundesebene gearbeitet. Als sein Nachfolger im Amt wurde einstimmig Andreas Luce (KAB Trier) gewählt. Ihm wünschte Plail Glück und Gottes Segen für die neue Aufgabe. Dem Landesvorstand der ACA Rheinland-Pfalz gehören weiter als Stellvertretende Landesvorsitzende an Roland Reinig (KAB Speyer), Clemens Henzler (Kolpingwerk Limburg) und Thomas Bettinger (Kaiserslautern, Kolpingwerk Speyer).

 

Die ACA ist ein Zusammenschluss von Kolpingwerk und Katholischer Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Rheinland-Pfalz mit rund 25.000 Mitgliedern in 300 Ortsvereinen, Die ACA versteht sich als Sprachrohr und Anwalt für Freiheit und Menschenwürde in der Berufs- und Arbeitswelt. Engagiert bringt sie christliche Überzeugungen in die Gremien der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung und in die ehrenamtliche Gerichtsbarkeit an Arbeits- und Sozialgerichten ein.

 

Zu den Bildern (© aca_rlp):

Bild 1: Uwe Klemens bei seinem Referat. Neben ihm (re.) Martin Plail, der Landesvorsitzende der ACA Rheinland-Pfalz.

Bild 2 (v.li.n.re.): Landesvorsitzender Martin Plail überreicht Martin Mohr als Abschiedsgeschenk einen „Nell-Breuning“. Hinter Mohr der neue Landesgeschäftsführer der ACA Rheinland-Pfalz Andreas Luce.

 

Text und Fotos: 

ACA Landesverband Rheinland-Pfalz

Dipl.-Theol. Thomas Bettinger, Stv. Landesvorsitzender

Adolph-Kolping-Platz 9 * 67655 Kaiserslautern

Fon: 0631 / 6 57 97 * Fax: 0631 / 6 81 07

eMail: dgs-kl@kolping-dv-speyer.de

Internet: www.aca-rheinland-pfalz.de

 

Der Präsident des Landessozialgerichts kommt zur ACA-Landesdelegiertenversammlung Rheinland-Pfalz am 21.März 2020in Mainz

48% der Rheinland-Pfälzer sind ehrenamtlich tätig. -  An die 100 Kolping-und KAB-Mitglieder aus Rheinland-Pfalz sind ehrenamtlich in der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung engagiert, sind Rentenversichertenberater, Mitglieder in den Schulausschüssen oder Sozial-und Arbeitsrichter.

24 Kolping-und KAB-Mitglieder davon sind als ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter an den Sozialgerichten in Rheinland-Pfalz tätig. Weitere vier sind Sozialrichterin und Sozialrichter am Landessozialgericht in Mainz. - Sie alle sind wichtiger Bestandteil der Rechtsprechung und sollen so zu wirklichkeits-und realitätsnahen Urteilen beitragen.

Dr.Werner Follmann, der Präsident des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz, spricht in der Versammlung zum Thema: „Aufgaben und Strukturen der Sozialgerichtsbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter“.

Die Landesdelegiertenversammlung der ACA Rheinland-Pfalz findet am Samstag, 21.März, zwischen 10-12 Uhr im Kolpinghaus Mainz statt.

Wir laden herzlich zu dieser Veranstaltung ein (Der Eintritt ist frei).

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