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ACA-Rheinland-Pfalz zu Gast im Kommissariat der Bischöfe in Rheinland-Pfalz

Bild (©aca rlp) v.l.n.r.: Martin Plail (Landesvorsitzender), Dieter Skala (Leiter des Katholischen Büros, Kommissariat der Bischöfe in Rheinland-Pfalz), Martin Mohr (Landesgeschäftsführer)

Dieter Skala, Leiter des Katholischen Büros, Kommissariat der Bischöfe in Rheinland-Pfalz (Mainz), empfing am 27. November 2017 den Landesvorstand der ACA-Rheinland-Pfalz. Martin Plail (Landesvorsitzender) und Martin Mohr (Landesgeschäftsführer) erstatteten Dieter Skala Bericht über den Verlauf und die Ergebnisse der Sozialwahlen 2017. 

Damit einhergehend erläuterten die Vorstandsmitglieder, welche Bedeutung die ACA hat und wie die ACA in den Gremien und Mandaten der Sozialen Selbstverwaltung im Land arbeitet. „Wir sind in den Arbeits- und Sozialgerichten als ehrenamtliche Richter präsent, in den Verwaltungsräten der AOK und IKK Südwest und in der Vertreterversammlung der DRV Rheinland-Pfalz, in den Handwerkskammern und den Berufsbildungs- und Prüfungsausschüssen der IHKen“, zählte Martin Plail auf und verdeutlichte, dass dass ACA dadurch – mit Papst Franziskus gesprochen – an die Ränder der Gesellschaft geht.

„Nicht selten erkämpfen wir bei Gericht oder im Widerspruchsausschuss oder als Versichertenberater*innen das gute Recht gerade der Benachteiligten und wir erreichen menschen, die die verfasste Kirche oft längst nicht mehr erreicht“, ergänzte Martin Mohr. Dieter Skala zeigte sich sehr wertschätzend und interessiert und schlug der ACA Unterstützung bei ihren vielfältigen Aufgaben vor.

 

Präsident des Landessozialgerichts Dr. Gutzler zu Gast bei der ACA Rheinland-Pfalz

Kolping-und KAB-Mitglieder sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter in Rheinland-Pfalz

Der Präsident des Landessozialgerichts Dr.Stephan Gutzler hat die Wichtigkeit der Arbeit der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz betont. Dies stellte er in einem Referat vor den Delegierten von Kolping und KAB am 25.Juni im Mainzer Kolpinghaus heraus.

In Rheinland-Pfalz sind 28 Kolping-und KAB-Mitglieder ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter.

Die Lebenserfahrung und die Sicht der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter als Arbeitnehmer und Versicherte sind in der Rechtsprechung der Sozialgerichte gefragt.

In einem Sozialgericht (1.Instanz) stehen dem/der Berufsrichter/in zwei ehrenamtliche Richterinnen und Richter zur Seite: Ein/e Vertreter/in der Arbeitgeber und ein/e Vertreter/in der Arbeitnehmer. So ist es durchaus schon vorgekommen, dass beide ehrenamtliche Richterinnen und Richter den/die Berufsrichter/in überzeugen konnten, den Urteilsspruch zu ändern, was im Rahmen des Gesetzes möglich ist.

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter sind unfallversichert im Rahmen ihrer Tätigkeit und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Sie sind vom Arbeitgeber kraft Gesetzes für ihre Tätigkeit freizustellen.

Kolping-und KAB-Mitglieder sind als ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Richter ein wichtiger Bestandteil der Rechtsprechung und somit des Sozialstaates in Rheinland-Pfalz!

Sie wirken u.a.an Klagen im Bereich der Sozialversicherungen (Kranken-,Renten-,Pflege-und Unfallversicherung) an den Sozialgerichten mit. Vier KAB-und Kolpingmitglieder in Rheinland-Pfalz sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter am Landessozialgericht (2.Instanz).

Die ACA Rheinland-Pfalz, die ein Zusammenschluss ist von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz für die soziale Selbstverwaltung, war Initiator dieser Veranstaltung.

Die Delegierten beschlossen ebenfalls die Wahllisten für die Sozialwahlen im kommenden Jahr. Die ACA Rheinland-Pfalz ist bereits jetzt mit ehrenamtlichen Mitgliedern in den Verwaltungsräten bzw.Vertreterversammlung (den „Parlamenten“) der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der IKK Südwest und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz vertreten. Die ACA tritt bei den Sozialwahlen im nächsten Jahr dort wieder an.

Die Versicherten von DGB und ACA bestimmen gemeinsam mit den Arbeitgebern durch ihre gewählten Vertreter die wesentlichen Belange der Sozialversicherungen.

Die Sozialwahlen im Mai 2023 sind nach der Europa-und Bundestagswahl die größte Wahl in Deutschland.

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