Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Presseinformation

 

ACA fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

 

Mainz. Die Landesdelegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer (ACA) Rheinland-Pfalz, getragen von den christlichen Sozialverbänden Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Kolping fordert den Gesetzgeber auf noch in dieser Legislaturperiode zur vollen Parität der Beitragsfinanzierung in der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückzukehren.

 

Die zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragene Beitrages zur Krankenversicherung gehöre zu den Grundprinzipien der Sozialversicherung, erklärte Martin Plail, der Landesvorsitzende der ACA. Dies entspräche dem Solidargedanken in der Gesundheitsfürsorge, da beide Seiten davon in gleichem Maße profitieren.

Die Delegierten kritisieren, dass seit dem 1. Jan. 2015 die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen einen möglichen, von den jeweiligen Krankenkassen festgesetzten Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,1%, teilweise auch höher, alleine tragen sollen. Deshalb appellieren die Vertreter aus den Sozialverbänden, an die Regierungsparteien Union und SPD den Mut zu haben, den ab Juli 2005 für die Arbeitgeber eingefrorenen Krankenkassenbeitrag, rückgängig zu machen.

Die ACA-Vertreter befürchten mittelfristig eine Kostensteigerung für die Umsetzung bereits beschlossener Gesetze und damit, wenn sich nichts ändert, einen Anstieg der Krankenkassenbeiträge der ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen auf rund zwei vom Hundert des Bruttolohns. Es sei mit den Grundprinzipien der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht vereinbar, dass ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen Innovationen und Reformen im Gesundheitswesen alleine finanzieren.

Die ACA in Rheinland-Pfalz, vertritt die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der Basis der christlichen Sozialethik. Weitere Informationen zur ACA sind im Internet unter www.aca.rheinland-pfalz.de zu finden.

 

Die Pressemeldung als Download: https://webbaukasten-wpb.web.de/skins/default/images/icons/file_type/acrobat.png

... und hier das Echo aus der Presse: "Glaube und Leben", Kirchenzeitung für das Bistum Mainz, 13.3.2016: http://aca-rheinland-pfalz.de/data/documents/13_03.titel_glaube.pdf ; "Der Sonntag" (Bistum Limburg), 13.3.2016: http://aca-rheinland-pfalz.de/data/documents/ACA-Paritaet-001.jpg

Präsident des Landessozialgerichts Dr. Gutzler zu Gast bei der ACA Rheinland-Pfalz

Kolping-und KAB-Mitglieder sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter in Rheinland-Pfalz

Der Präsident des Landessozialgerichts Dr.Stephan Gutzler hat die Wichtigkeit der Arbeit der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz betont. Dies stellte er in einem Referat vor den Delegierten von Kolping und KAB am 25.Juni im Mainzer Kolpinghaus heraus.

In Rheinland-Pfalz sind 28 Kolping-und KAB-Mitglieder ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter.

Die Lebenserfahrung und die Sicht der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter als Arbeitnehmer und Versicherte sind in der Rechtsprechung der Sozialgerichte gefragt.

In einem Sozialgericht (1.Instanz) stehen dem/der Berufsrichter/in zwei ehrenamtliche Richterinnen und Richter zur Seite: Ein/e Vertreter/in der Arbeitgeber und ein/e Vertreter/in der Arbeitnehmer. So ist es durchaus schon vorgekommen, dass beide ehrenamtliche Richterinnen und Richter den/die Berufsrichter/in überzeugen konnten, den Urteilsspruch zu ändern, was im Rahmen des Gesetzes möglich ist.

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter sind unfallversichert im Rahmen ihrer Tätigkeit und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Sie sind vom Arbeitgeber kraft Gesetzes für ihre Tätigkeit freizustellen.

Kolping-und KAB-Mitglieder sind als ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Richter ein wichtiger Bestandteil der Rechtsprechung und somit des Sozialstaates in Rheinland-Pfalz!

Sie wirken u.a.an Klagen im Bereich der Sozialversicherungen (Kranken-,Renten-,Pflege-und Unfallversicherung) an den Sozialgerichten mit. Vier KAB-und Kolpingmitglieder in Rheinland-Pfalz sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter am Landessozialgericht (2.Instanz).

Die ACA Rheinland-Pfalz, die ein Zusammenschluss ist von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz für die soziale Selbstverwaltung, war Initiator dieser Veranstaltung.

Die Delegierten beschlossen ebenfalls die Wahllisten für die Sozialwahlen im kommenden Jahr. Die ACA Rheinland-Pfalz ist bereits jetzt mit ehrenamtlichen Mitgliedern in den Verwaltungsräten bzw.Vertreterversammlung (den „Parlamenten“) der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der IKK Südwest und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz vertreten. Die ACA tritt bei den Sozialwahlen im nächsten Jahr dort wieder an.

Die Versicherten von DGB und ACA bestimmen gemeinsam mit den Arbeitgebern durch ihre gewählten Vertreter die wesentlichen Belange der Sozialversicherungen.

Die Sozialwahlen im Mai 2023 sind nach der Europa-und Bundestagswahl die größte Wahl in Deutschland.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?