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                                                                                                                   Trier, im Dezember 2017

Herzlichen Dank für dieses erfolgreiche Jahr !

Liebe Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der ACA,

nach diesen ereignisreichen Wochen und Monaten möchten wir uns als ACA-Landesvorstand an euch wenden, um euch Danke zu sagen:

Viele von euch haben mitgeholfen, dass wir gestärkt aus den Sozialwahlen im Mai dieses Jahres hervorgegangen sind. Viele haben in unterschiedlichster Weise Werbung für die ACA bei diesen Sozialwahlen gemacht, wofür wir uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bedanken wollen! Mittlerweile haben sich alle Gremien der Sozialen Selbstverwaltung konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen. Dass dies möglich ist und dass die ACA hier wieder eine Rolle spielt, das ist ganz allein euer Verdienst! Somit können wir dankbar auf dieses zu Ende gehende Jahr 2017 zurückblicken!

Im nächsten Jahr stehen Wahlen zum ACA-Landesvorstand an. Diese werden während unserer Delegiertenversammlung durchgeführt, die am Samstag, 17. März 2018, im Kolpinghaus in Mainz stattfindet. Hierzu schon heute herzliche Einladung!

Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, alles Gute und Gottes reichen Segen für 2018!

Wir möchten diesen Weihnachtsbrief schließen mit einer zusammengefassten Kurzgeschichte:

In seiner Kurzgeschichte „Das Paket des lieben Gottes“ schildert Bertolt Brecht, wie an einem Weihnachtsfest in einer Kneipe mehrere Leute, die keinerlei Existenzperspektiven haben, zusammensitzen und nach einer Weile beschließen, einander „Weihnachtsgeschenke“ zu machen. Die Geschenke, die natürlich nichts kosten dürfen, werden aber zugleich aus einem Geist der Boshaftigkeit, ja sogar Bösartigkeit generiert. Unter den Kneipenbesuchern befindet sich ein Mann, der offenbar Angst vor der Polizei hat, und so reißen die Männer aus einem Telefonbuch mehrere Seiten aus, auf denen die Adressen von Polizeiwachen stehen, packen diese in Zeitungspapier ein und übergeben dieses Paket dem betreffenden Mann.

„Und nun geschah etwas sehr Merkwürdiges. Der Mann nestelte eben an der Schnur, mit der das „Geschenk" verschnürt war, als sein Blick, scheinbar abwesend, auf das Zeitungsblatt fiel, in das die interessanten Adressbuchblätter geschlagen waren. Aber da war sein Blick schon nicht mehr abwesend. Sein ganzer dünner Körper (er war sehr lang) krümmte sich sozusagen um das Zeitungsblatt zusammen, er bückte sein Gesicht tief darauf herunter und las.

Niemals, weder vor- noch nachher, habe ich je einen Menschen so lesen sehen. Er verschlang das, was er las, einfach. Und dann schaute er auf. Und wieder hatte ich niemals, weder vor- noch nachher, einen Mann so strahlend schauen sehen wie diesen Mann.

„Da lese ich eben in der Zeitung", sagte er mit einer verrosteten mühsam ruhigen Stimme, die in lächerlichem Gegensatz zu seinem strahlenden Gesicht stand, dass die ganze Sache einfach schon lang aufgeklärt ist. Jedermann weiß, dass ich mit der ganzen Sache nicht das Geringste zu tun hatte." Und dann lachte er. „Und wir alle, die erstaunt dabei standen und etwas ganz anderes erwartet hatten und fast nur begriffen, dass der Mann unter irgendeiner Beschuldigung gestanden und inzwischen, wie er eben aus diesem Zeitungsblatt erfahren hatte, rehabilitiert worden war, fingen plötzlich an, aus vollem Halse und fast aus dem Herzen mitzulachen (…), und es wurde ein ausgezeichnetes Weihnachten (…). Und bei dieser allgemeinen Befriedigung spielte es natürlich gar keine Rolle mehr, dass dieses Zeitungsblatt nicht wir ausgesucht hatten, sondern Gott“.

Wir wünschen euch allen eine gesegnete Weihnacht in dem Bewusstsein, dass hinter dem Geschehen in der Welt und unserem Tun Gott steht und wir auf seinen Beistand hoffen dürfen.

 

Mit vorweihnachtlichen Grüßen und Wünschen!

 

Martin Plail                              Martin Mohr

Vorsitzender                           Geschäftsführer

 

Thomas Bettinger                   Clemens Henzler                   Michael Kercher

Stellv. Vorsitzender                Stellv. Vorsitzender                Stellv. Vorsitzender

Präsident des Landessozialgerichts Dr. Gutzler zu Gast bei der ACA Rheinland-Pfalz

Kolping-und KAB-Mitglieder sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter in Rheinland-Pfalz

Der Präsident des Landessozialgerichts Dr.Stephan Gutzler hat die Wichtigkeit der Arbeit der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz betont. Dies stellte er in einem Referat vor den Delegierten von Kolping und KAB am 25.Juni im Mainzer Kolpinghaus heraus.

In Rheinland-Pfalz sind 28 Kolping-und KAB-Mitglieder ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter.

Die Lebenserfahrung und die Sicht der ehrenamtlichen Sozialrichterinnen und Sozialrichter als Arbeitnehmer und Versicherte sind in der Rechtsprechung der Sozialgerichte gefragt.

In einem Sozialgericht (1.Instanz) stehen dem/der Berufsrichter/in zwei ehrenamtliche Richterinnen und Richter zur Seite: Ein/e Vertreter/in der Arbeitgeber und ein/e Vertreter/in der Arbeitnehmer. So ist es durchaus schon vorgekommen, dass beide ehrenamtliche Richterinnen und Richter den/die Berufsrichter/in überzeugen konnten, den Urteilsspruch zu ändern, was im Rahmen des Gesetzes möglich ist.

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter sind unfallversichert im Rahmen ihrer Tätigkeit und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Sie sind vom Arbeitgeber kraft Gesetzes für ihre Tätigkeit freizustellen.

Kolping-und KAB-Mitglieder sind als ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Richter ein wichtiger Bestandteil der Rechtsprechung und somit des Sozialstaates in Rheinland-Pfalz!

Sie wirken u.a.an Klagen im Bereich der Sozialversicherungen (Kranken-,Renten-,Pflege-und Unfallversicherung) an den Sozialgerichten mit. Vier KAB-und Kolpingmitglieder in Rheinland-Pfalz sind ehrenamtliche Sozialrichterinnen und Sozialrichter am Landessozialgericht (2.Instanz).

Die ACA Rheinland-Pfalz, die ein Zusammenschluss ist von Kolping und KAB in Rheinland-Pfalz für die soziale Selbstverwaltung, war Initiator dieser Veranstaltung.

Die Delegierten beschlossen ebenfalls die Wahllisten für die Sozialwahlen im kommenden Jahr. Die ACA Rheinland-Pfalz ist bereits jetzt mit ehrenamtlichen Mitgliedern in den Verwaltungsräten bzw.Vertreterversammlung (den „Parlamenten“) der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der IKK Südwest und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz vertreten. Die ACA tritt bei den Sozialwahlen im nächsten Jahr dort wieder an.

Die Versicherten von DGB und ACA bestimmen gemeinsam mit den Arbeitgebern durch ihre gewählten Vertreter die wesentlichen Belange der Sozialversicherungen.

Die Sozialwahlen im Mai 2023 sind nach der Europa-und Bundestagswahl die größte Wahl in Deutschland.

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